Seitenanfang
Biologie Hauptseite www.abiwissen.info
Stichwortverzeichnis


    

Evolutionstheorie










Evolutionstheorie

Fossilienformen


  • Versteinerung
die toten Tiere und Pflanzen wurden von Sand und Sediment bedeckt und wurden somit vor Bakterien geschützt. Durch immer mehr Ablagerungen erhöhte sich der Druck auf die übereste wodurch diese sich versteinerten.
  • Mumifizierung

  • Abdrücke
Tiere und Pflanzen hinterließen Abdrücke im weichen meist schlammigen Boden, der sich darauf hin verfestigte und von Sand oder ähnlichen bedeckt wurde und somit vor Bakterien un Umwelteinflüssen geschützt war
  • Knochen/ Überbleibsel

  • Inkohlung

  • Einschlüsse
  • Verharzung
Tiere blieben im Weich Baumharz kleben und wurden dann umschlossen



Seitenanfang

Fossilien als Brückentiere

Quastenflosser

  • vor ca 350Millionen Jahren
  • Brückentier zwischen Wasser und Landleben
  • zwischen Fisch und Kriechtier (Amphibien)

Eigenschaften vom Fisch
Eigenschaften von Amphibien
  • besaß Flossen
  • fischänliches Gebiss, reste von Kiemendeckeln

  • durch Knochen gestützt
  • hatten ein Knöchernes Grundgerüst, knochiges Kopfskelett, Schulterknochen
  • zur Luftatmung befähigte Schwimmblase



Quastenflosser konnten auch Luft atmen und mit ihren starken Stützflossen das Wasser verlassen

Archaeopteryx

  • Brückentier zwischen Kriechtier und Vogel
  • ca 140 Millionen Jahren
Kriechtier
Vogel
  • Zähne
  • Finger mit Krallen
  • Schwanzwirbelsäule
  • Saurierbecken
  • V-förmige Bauchrippen
  • aber mit Schnabel
  • Federn
  • Gabelbein
  • 1. Zehe nach hinten
  • Mittelfußknochen verwachsen (teilweise)

Schnabeltier


  • Brückentier zwischen Kriechtier und Säugetier
Kriechtier
Säugetier
  • legt Eier
  • Keine Plazenta (durchblutete Schleimhaut)
  • keine Gebärmutter
  • fest verbundener Schultergürtel
  • besitzt Kloake für Eierablage
  • Drüsenfeld mit Milch für Fütterung der Jungen (Ersten 5 Monate)
  • Körperbehaarung
  • 30-32°C Körperthemperatur können konstant gehalten werden
Seitenanfang

Evolutionstheorien

  • Schöpfungstheorie:

    • das Leben
    • die Pflanzen
    • die Tiere
    • der Mensch
      • wurden erschaffen aus einer anderen Materie durch die Kraft oder den Willen eines oder vieler Götter
    • seit dieser Schöpfung existieren diese Individuen so wie se erschaffen wurden
    • Konstanz der Arten
  • Carl von Linné

    • (1707-1778)
    • entwickelte die Taxonomie der Natur, d.h. ein System in das Pflanzen und Tiere geordnet werden können
      • begründete Benennung der Gattungsnamen und Artnamen
  • Georges Cuvier

    • 1769-1832
    • entwickelte Paläontologie
    • mehr Lebewesen der Vorzeit gefunden
    • Katastrophentheorie

      • Sie erklärt dass, zu unterschiedlichen Epochen, verschiedene Forme von Lebewesen existierten und diese durch mehrfach hereinbrechende Naturkatastrophen vernichtet wurden
      • Andersartige neue Lebewesen entstanden durch Neuschöpfung
    • blühende entwicklung der Geologie
  • Lyell

    • 1797-1875
    • das Erdbild verändert sich stetig, langsam und nicht durch Weltweite Katastrophen
    • auch heute noch verändert ich die Erde
    • Aktuelitätsprinzip
  • Jean B. Lamarck

    • 1744-1829
    • 1709: Organismen entwickeln sich langsam
    • Er erklärte das Organismen sich in der Geschichte entwickelt haben und das heute lebende Organismen mit bereits ausgestorbenen verwandt sind (1809; Zoologische Philosophie)
    • erstellte als erster Stammbäume
    • Begründung der Evolutionstheorie

      • stärker benutzte Organe bilden sich aus, nichbenutzte Organe verkümmerten
      • Diese veränderten Organe wurden vererbt
      • z.B. Giraffe: Bedürfnis des langen Halses = Hals wurde länger = Nachkommen hatten längeren Hals
  • Charles Darwin

    • 1809-1882
    • zufällig Giraffe mit längeren Hals
    • bessere überlebenschancen (oben fressen
    • Nachkommen mit noch längeren Hals
    • Kurzhalsige sterben eher = weniger Nachkommen
    • Langhalsige mehr Nachkommen
      • Entstehung der Arten durch natürliche Selektion
      • Selektionstheorie

        • Die Lebewesen erzeugen viel mehr Nachkommen als zur Arterhaltung nötig, trotzdem ist die Anzahl der Lebewesen je Lebensraum bei gleichen Lebensbedingungen konstant
        • Die Nachkommen variieren in ihren Merkmalen und sind teilweise Erblich
        • Die Lebewesen stehen im ständigen Wettbewerb um günstigere Lebensbedingungen
        • ein Lebewesen hat ein besonderes Merkmal
        • das bietet vorteile im Kampf ums Dasein (es ist Fit)
        • Umweltbedingungen führen dazu das Lebewesen ohne dieses Merkmal benachteiligt sind
        • das Individuum hat mehr Nachkommen als andere und kann somit diese Merkmale wider verbreitet
  • Moderne Evolutionstheorie = synthetische Evolutionstheorie

    • beruht auf dem zusammenspiel von Evolutionsfaktoren
      • Mutation
      • Selektion
      • Isolation
      • Rekombination
      • Gendrift

Mutation

  • treten stetig und zu jedem Zeitpunkt auf
  • Mutationsfaktoren: z.B. UV-Strahlung
  • nur wen sie in Gameten vorkommen (Keimzelle)

Rekombination

  • sortieren der Chromosomen in Zellteilung (Meiose) zu Bildung der höheren Varianz
  • bei sexuelle Fortpflanzung
  • crossing over

Selektion

  • natürliche Auslese durch Umweltfaktoren (z.B. Schneegebiet = Schneehase)
  • innerartige Selektion (überleben des "stärkeren")
  • zwischenartige Selektion (Fressen und gefressen werden)
  • Selektionsdruck
  • (Zuchtselektion - durch den Menschen = keine natürliche Selektion)

Isolation

  • durch geographische Hindernisse, zeitliche Trennung oder andere Fortpflanzungsschranken

Gendrift

  • Flaschenhalsefekt
  • Zufall durch Katastrophen
  • ungerichtete Verringerung des Genpools
  • Durch eine Katastrophe kommt es zur Veränderung der Verhältnisse bestimmter Merkmale in einem Genpool, somit kann sich ein bestimmtes Merkmal zufällig, d.h. ohne Selektionsvorteil stärker ausbreiten
Migration
  • Vermischung mit den Genen einer anderen Population die andere Genhäufigkeit besitzt


Beweis für die synthetische Evolutionstheorie


analoge Organe
  • Organe mit gleichen Aufgaben aber unterschiedlichen Bauplänen bei unterschiedlichen Tieren
    •  Maulwurfshand mit Innenskelet und Grabbein der Maulwurfsgrille mit Chitin-Aussenskelet = gleiche Funktion mit unterschiedlicher Herkunft
    • Speicherwurtzel (z.B. Dalie) entspringt aus der Wurzel der Pflanze.
    • Sprossknolle der Kartoffel Epidermis kann Chlorophyll produzieren und stammt aus dem Spross der Pflanze. Beide dienen der Stärkespeicherung. Gleiche Aufgaben, unterschiedliche Herkunft

homologe Organe
Organe bei unterschiedlichen Tieren mit gleichem Bauplan (stammesgeschichtliche Verwandtschaft) aber mit unterschiedlicher funktion
z.B. Maulwurf => Fledermaus

homologe Kriterien
Kriterium der Lage
Kriterium der spezifischen Qualität (Einzelheiten stimmen überein)
Kriterium der Verknüpfung durch Zwischenformen (z.B. Fossilien

Konvergenz
Anpassung (z.B. äußere Form) an den Lebensraum
  • unterschiedliche Bewohner schmaler Sandlücken sind zur besseren Fortbewegung lang und dünn
  • Stromlinienform des Körpers vermindert den Wiederstand im Wasser

Regressionsreihe
Rückentwicklungsreihe

rudimentäre Organe
restliche, rückgebildete Organe ohne Funktion

Atavismus
zufällig auftretende frühere Merkmale die schon zurückgebildet waren

Progressionsreihe
Fortentwicklung, Höherentwicklung und damit höhere Leistungsfähigkeit
Kriterien
Komplizierter Bau
Differenzierung und Spezialisierung
Mimikry
Gefährlichkeit des anderen nutzen
Nachahmen einer Warntracht zum eigenvorteil der ungefährlichen Art

Coevolution
Mutagene Veränderung der gefährlichen Art führen zu veränderten Fressverhalten der Feinde, nur wenn die ungefährliche Art ähnliche zufällige Veränderungen aufzeigt, bleiben die Vorteile der Mimikry erhalten

Seitenanfang

Embryonalentwicklung

In der äußeren Körpergestalt gleichen sich die früheren Embryonalstadien der Wirbeltiere und des Menschen:
ein Hinweis auf die Abstammung der landbewohnenden Wirbeltiere von fischähnlichen Vorfahren.

biologische Grundregel:


Ein Individuum durchläuft in seiner Keimesentwicklung wesentliche Stadien der Stammesentwicklung

unser nächster Verwandter der Schimpanse?

pro
contra
  • leben wie Mensch in Gruppen (Sozialverhalten) Rangordnung
  • Form der Chromosomen stimmen überein
  • 85% der Eiweiße identisch
  • sprechen nicht beibringbar => kein Sprachzentrum
  • Mensch mehr Gehirn
  • Schimpansen 1 Chromosomenpaar mehr
  • unterschiede in Beschaffenheit und Lage des Kiefers

Seitenanfang






2005-05-10
©www.dirk-brosske.de
Bei Fragen und Anregungen mailt mir
oder schreibt ins Gästebuch